Vorhang auf und Bühne frei…dg vorstellung 16 03

Für gut 70 Schülerinnen und Schüler verwandelten sich ein paar Holzbohlen am 21. Juni 2016 in die ganz, ganz große Bühne – es war Zeit für die zweite Aufführung der Wahlpflichtkurse Darstellen und Gestalten. Schulleiterin Dagmar Wertenbruch begrüßte nach dem „Rudelgucken“ des EM-Spiels mit deutscher Beteiligung Eltern, Geschwister, Freunde und Bekannte in der Aula des Schulzentrums, deren Stühle fast restlos besetzt waren. Akteure und Publikum waren bereit, und so betraten kurz nach 20 Uhr die ersten lampenfiebrigen Hauptpersonen die Bühne.

dg vorstellung 16 02Es begann der Jahrgang 6. Gemeinsam mit der Tanzpädagogin Friederike Maack hatten die beiden Kurse unter Leitung von Rita Hupp-Schneider und Ludwiga Leisten zu selbst gewählten Musikstücken eigene Choreographien von Solisten oder kleinen Gruppen entwickelt. In einer Tanzwerkstatt wurden Schritte gelernt, erprobt und kombiniert. An den Kombinationen wurde gemeinsam gefeilt, und Frau Maack kreierte mit Prokofievs 5. Sinfonie und Musik von Michael Nyman verbindende Elemente, sodass zwei kurzweilige, ständig überraschende Tanzdarbietungen entstanden, bei denen die Solisten oder Kleingruppen von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern eingerahmt wurden. Immer wieder veränderten sich Musik, Tanzstil und Formation, wobei das Gesamtbild stets eines blieb: beeindruckend. Es begegneten sich Jumpstyle, orientalische Elemente, Jazz und Modern Dance, sogar Elemente aus klassischem Ballett und Akrobatik, sodass trotz einheitlich schwarzer Kleidung ein bewegtes, buntes Bild geschaffen wurde. Erwähnt werden muss die charmante und souverän vorgetragene Einleitung von Johanna Harperscheid, 6a und Ronja Schreiber, 6e: gespickt mit selbstironischen Anmerkungen und offensichtlichem Stolz auf das gemeinsam Erreichte brachten sie die Zuschauer bereits zu Beginn zum Schmunzeln. Wie die Zuschauer knapp eine Stunde später wussten, war dieser Stolz absolut gerechtfertigt.dg vorstellung 16 06

Nach dieser Vorlage entführten D&G-Kurse und Tanz-AG der Klassen 7 die Zuschauer dann ins Zauberer-Internat „Hochwärts“. Dort lebt der Zauberlehrling „Mickey Trotter“, der beim Üben in seinem Schlafzimmer einen Zauberspiegel zerbrach. Die Folge: sieben Tage Pech. Diese und die folgenden sieben Szenen waren von den Schülerinnen und Schülern selber verfasst worden - inspiriert von Rowlings Romanen, Goethes Balladen und bewährten Formaten, und immer mit eigenen Ideen durchsetzt. Auch die Umsetzung war gelungen: mimisch, gestisch, tänzerisch und sprachlich wurde das Unglück auf die Bühne gebracht. Die Hauptfigur, immer erkennbar an der schwarzen Hornbrille, wurde von wechselnden Schülerinnen und Schülern (u.a. Maximilian Bentfeld, 7a, Leonie Seifert, 7a Bastian Franke, 7b, Lars Ohmert , 7b, Vanessa Hempel, 7c, Lena Sommer, 7c, Amine Alkhan, 7d,)dargestellt. Kurze Moderationen leiteten die Szenen ein. So fand ein Quidditch-Spiel statt, das von den dargestellten Fanlagern so enthusiastisch kommentiert wurde, dass man vergaß, dass das eigentliche Spiel nicht zu sehen war. Mit Trotter gelitten wurde, als er nur Worte mit „G“ benutzen konnte – große Güte, grauenhaft! Erst ein Paket aus dem Zaubereiministerium brachte Erlösung. Beim Ausflug in den Zauberwald half nur Tanzen, um sich der aufdringlichen Bäume und Tiere zu erwehren. 

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Und statt eines Froschkönigs (den er zwecks Brechen des Pechs aufsuchen wollte) erwischte Trotter ein äußerst bewegungsfreudiges Handpuppen-Froschensemble, das zu Taylor Swifts „Shake it off“ im Bettlaken-Froschteich performte.
dg vorstellung 16 05Den Ausflug zu den Muggeln, also Menschen ohne Zauberkräfte, überstand Trotter trotz Klobürsten-Missverständniss und Energydrinks nahezu schadlos. Schlimmer ging da das Zauberduell in der Schulkantine aus. Von Mitschülern provoziert, ließ er sich zu Dummheiten hinreißen, die von den Lehrern nicht unbemerkt bleiben. Der Strafdienst im Archiv nahm dann die altbekannte Entwicklung: Der etwas bequeme, aber nicht dumme Zauberlehrling will mit Magie nachhelfen. Doch was zunächst eine gute Idee schien, entpuppte sich als feuchte Katastrophe: Das Wasser (Stoff- und Plastikbahnen), das gleichzeitig von rund vierzig Darstellerinnen und Darstellern auf der Bühne transportiert wurde, war plötzlich überall, und Trotter kann es nicht mehr kontrollieren. Erst der Meister (hervorragend: Lea Stüßer, 7c) kann das Unglück stoppen. So endete die verrückte Woche des Zauberlehrlings mit einem weiteren Strafdienst – und Zuschauern, die den Darstellerinnen und Darstellern sowie den beteiligten Lehrkräften (Martina Baum, Richard Schäfer, Viola Clément und Stefanie Klapper) begeistert applaudierten. Auch die zweite große Aufführung der jungen Schule war ein großer Erfolg, der vor allem eines macht: Lust auf mehr! 

 

 Alle Bilder in der Galerie!

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Comme tous les ans, il y a l´examen pour obtenir le DELF-Prim…delf prin 16 01

„Das war gut ..., die Prüferin war sehr nett … und das ging sooo schnell vorbei …“, so schilderte Sophie B. (6c) spontan und begeistert ihre ersten Eindrücke nach der mündlichen Prüfung für das Diplôme d’Etudes en Langue franÇaise (DELF-Prim).

Seit Februar haben sich 12 Schülerinnen und Schüler des Französisch-Unterrichts freiwillig im Rahmen der DELF-AG auf dieses erste Sprach-Diplom vorbereitet. Ein DELF-Zertifikat ist eine vom französischen Bildungsministerium vergebene Auszeichnung. Mittlerweile beteiligt sich unsere Schule zum zweiten Mal an dieser Prüfung. Die Prüflinge legten zunächst am Samstag, dem 11. Juni, am Institut FranÇais in Köln eine mündliche Prüfung ab. Dabei mussten sie sich vorstellen und vorgelegte bunte Bilder zu den Themen Familie, Hobbies und Schule ausführlich beschreiben. Für viele Schülerinnen und Schüler war dies überhaupt  ihre erste mündliche Prüfung!   

Eine Woche später folgte die schriftliche Prüfung, die in unserer Schule durchgeführt wurde. Zur Belohnung verteilte die Französischlehrerin zum Schluss ein leckeres Croissant. Jetzt müssen wir nur noch auf die Ergebnisse warten – den Erfolgreichen wird dann das Zertifikat ausgehändigt. 

 

 


 

„Computerspiele & Co - Schöne neue Medienwelt!?“

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Am 07.06.16 fand im Forum der Gesamtschule ein Infoabend rund um Computer- und Konsolenspiele statt. Der Elternabend wurde durch die Initiative ‚Eltern+Medien‘, einem Angebot der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) ermöglicht.

Den Abend gestaltete Herr Torben Kohring von der Fachstelle Jugendmedienkultur NRW. Bei seinem Vortrag gab der Referent einen kurzen Überblick über das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen und die verschieden Spielegenres. Eltern und Schüler hatten die Möglichkeit, dabei in die Welt der Computer- und Onlinespiele einzutauchen. Im Laufe des Abends wurden Fragen wie „Wieviel Spielen ist gut?“, „Welches Spiel ist überhaupt geeignet?“, „Wie begleite ich mein Kind bei Computer- und Konsolenspielen?“, „Welche Spiele sind empfehlenswert?“, „Wie gehe ich mit Spielen auf Smartphone und Tablet um?“ … und noch viele mehr beantwortet. Eltern und Schüler erhielten zahlreiche gute Tipps und zeigten ein reges Interesse.

 

 

 

 


 

Ausflug des Wahlpflichtkurses Arbeitslehre Technik / Wirtschaft ins Freilichtmuseum Kommernwp freilicht 16 01

Am 23.06.2016 machten sich die beiden Wahlpflichtkurse Arbeitslehre Technik / Wirtschaft des 6. Jahrgangs mit ihren beiden Lehrern auf den Weg ins Freilichtmuseum Kommern. Dort sollte das, was im Schuljahr theoretisch und praktisch im Unterricht zum Thema "Holz" erarbeitet wurde, nun vertieft werden. 
wp freilicht 16 02Mit dem Förster ging es zunächst in den Museumswald. Dort stellte er vor wie früher aus Holz Holzkohle gemacht wurde. Der Köhler war früher in der Region ein weit verbreiteter Beruf. So erfuhr die Gruppe wie Holzkohle entsteht, nämlich bei der Verschwelung von Holz, das ist ein Vorgang unter hochgradigem Luftabschluss. Dabei wird das Holz unter Luftabschluss und ohne Sauerstoffzufuhr stark erhitzt (bis auf 500°C). Dieser Vorgang dauert sehr lange und der Meiler muss immer bewacht werden, damit das Holz nicht entflammt oder ausgeht.
Der Köhler hat dazu einen halbkugeligen Ofen, den Meiler, aufgebaut und betrieben. Dazu wird Holz, meist aus Buche, aufgeschichtet und mit Gras, Moos und Lehm bedeckt und beschichtet, sodass der Ofen luftdicht wird. Dann entzündet der Köhler den Meiler, sodass dem Holz beim Verglimmen die Feuchtigkeit entzogen wird. Die dabei entstehenden gasförmigen Reaktionsprodukte verbrennen – übrig bleibt nur das Kohlenstoffgerüst, alle anderen Inhaltsstoffe sind entwichen.
Die Kinder bekamen auch weitere Kohleprodukte sowie Redewendungen ("der hat aber viel auf dem Kerbholz") erklärt, die aus der Hochzeit der Holzkohleherstellung stammen.
wp freilicht 16 03Anschließend wurde den Kindern gezeigt, wie einer Eiche die Rinde abgeschält werden kann und auch wie man ein "Weidenhaus" aufbaut. Danach zeigte der Förster, wie man einen Baum richtig fällt und was man dabei alles beachten muss. Die Schüler halfen dann beim Vermessen des  gefällten Baumes sowie beim Herausziehen und Lagern der geschnittenen Meterstücke. Im Anschluss daran wurde der Gruppe noch die Zimmerei und die Schmiede gezeigt. Auch hier erfuhren die Kinder viel über verschiedene Berufe im Holzbereich.

 

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Let the games begin ... - Förderverein stiftet englische Spiele für alle Jahrgangsstufen

 

englische spiele 01Nachdem in den letzten Wochen im Unterricht noch fleißig für die letzten Klassenarbeiten geübt und gebüffelt wurde, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 6b heute endlich, was es mit den vielen bunten Kartons und Boxen auf sich hat, die sich in den letzten Wochen in Frau Eulerings und Frau Bergs Räumen stapelten:
Der Förderverein der Gesamtschule der Stadt Mechernich hat es der Fachschaft Englisch ermöglicht, für jede Jahrgangsstufe eine breite Auswahl an englischen Spielen anzuschaffen. englische spiele 02
Dies sind teilweise Lernspiele, in denen es Grammatik- und Wortschatzaufgaben zu lösen gilt, aber auch „echte“ englische Spiele, die auch von Kindern in Großbritannien und anderen englischsprachigen Ländern gespielt werden, wie z.B. „Don’t say it!“ die englische Kinderversion des Spieleklassikers „Tabu!“ oder zahlreiche „Brain boxes“, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihre kommunikativen Kompetenzen in der Fremdsprache erproben und festigen können.englische spiele 06
Die Klasse 6b betätigte sich heute als Spieletester und zog ein positives Fazit. Auch wenn es am Anfang ein bisschen schwer fiel, unter Zeitdruck ein englisches Wort auf Englisch zu beschreiben (und zwar so, dass es die Teammitglieder verstehen), legten sich doch alle mächtig ins Zeug und zogen alle sprachlichen Register.
Einige der Spiele kamen sogar direkt in der darauffolgenden Lernbüro-Stunde und später in der Mittagspause schon wieder zum Einsatz. Die Kinder, die mit den Wochenplänen fertig waren, spielten weiter und schlugen so zwei Fliegen mit einer Klappe: Englisch lernen und Spaß haben!englische spiele 07
Die Spiele werden von Frau Eulering und Frau Bergs noch inventarisiert und sortiert, dann stehen sie zur Verwendung im Englischunterricht und den Pausen zur Verfügung.
englische spiele 08Wir danken dem Förderverein ganz herzlich und sagen: „Let the games begin!“

 

 

 

 

 


 

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 die nächsten Terminecalendar 308517 1280

 

04.07.16
Bundesjugendspiele

04.07.16
Kennenlern-Nachmittag für die neuen 5er

05.07.16 - 07.07.16.
Sport- und Bewegungstage

08.07.16
Zeugnisausgabe

11.07.16 - 23.08.16
Sommerferien

 

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