Der Bahnhof Liège Guillemins wurde im Jahr 2009 umfassend erneuert und ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt der belgischen Region WallonienEin schöner Tag in LüttichJanine Pia Lena und Leonora begeisterten sich für den großen und modernen Bahnhof Lüttichs

Am 22.05.2019 starteten unsere Französischkurse der Jahrgangstufen 8 und 9 im Rahmen ihres WP Tages in Richtung Lüttich. Nach zweistündiger Busfahrt kamen die Schülerinnen und Schüler bei Sonnenschein und mit bester Laune am Lütticher Bahnhof Liège-Guillemins an. Bereits bei ihrer Ankunft zeigten sich die Jugendlichen mehr als beeindruckt von Größe und Architektur des Bahnhofgebäudes, welches im Jahr 2009 umfassend modernisiert wurde und heute der zentrale Verkehrsknotenpunkt der belgischen Region Wallonien ist. Für die Reisenden war er der ideale Ausgangspunkt für eine spannende Stadtrallye und schon hier galt es, erste Aufgaben zu lösen. Anschließend ging es in Fünfergruppen in Richtung Innenstadt weiter, wo die Jugendlichen die Gelegenheit hatten, die historische Stadt an der Maas spielerisch kennenzulernen. Besonders anstrengend dürfte wohl das Zählen der 374 Stufen der Treppe an der Montagne de Bueren gewesen sein. Diese wurde im Jahr 1881 errichtet und gilt heute als eine der „anstrengendsten“ Treppen der Welt.

 

Ganz schön anstrengend im Rahmen ihrer Stadtrallye zählten die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Mechernich alle 374 Stufen der Treppe an der Montagne de BuerenIm Anschluss an die Rallye bekamen die Schülerinnen und Schüler noch die Gelegenheit, Lüttich auf eigene Faust zu erkunden. So schlenderten sie durch die Straßen der Stadt, nutzten die Zeit für ausgiebige Shoppingtouren oder genossen einfach nur die Sonne und das gute Essen am Place Saint Lambert, über das sich auch die belgischen Tauben freuten. Begegnungen mit anderen deutschen Schülerinnen und Schüler, die ebenso eine Rallye machten, gab es ebenfalls.

Gegen 15:30 Uhr starteten die Schülerinnen und Schüler dann wieder in Richtung Mechernich. „Lüttich ist eine tolle Stadt und trotz Blasen an den Füßen hat sich der Ausflug gelohnt und viel Spaß gemacht“, schlussfolgert eine der Teilnehmerinnen.

 

 


 

IMG 0605Zwei Lesungen an einem Tag - Autorin Astrid Frank zu Gast an unserer Schule

Am 29.05.2019 fanden an unserer Schule zwei Lesungen der Autorin Astrid Frank statt. Nachdem alle siebten Klassen sowie eine achte Klasse in die Aula gekommen waren, um Auszüge aus Franks Buch „Unsichtbare Wunden“ zu hören, wurde schnell klar, dass es sich hier nicht nur um eine einfache Lesung handelte. So legte Frau Frank auch viel Wert darauf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Mobbing zu vermitteln und die Schülerinnen und Schüler immer wieder durch Rückfragen in ihre Lesung einzubinden.

Im Vortrag erfuhren die Zuhörinnen und Zuhörer dann anhand von Tagebucheinträgen der Protagonistin Anna, wie ihr Leidensweg begann und sich ihr Leben bis hin zu ihrem Freitod wandelte. Anna hatte immer einen guten Freundeskreis und war ausgezeichnet sozialisiert. Ihr Leben veränderte sich plötzlich, als eine neue Mitschülerin in die Klasse kam: Ihre beste Freundin wurde zur Feindin und Täterin. Die Autorin las exemplarische Stellen aus ihrem Buch vor, die verdeutlichten, wie schnell „Kleinigkeiten“ wie einfache Worte zu schlimmeren Dingen, wie Ausgrenzung oder sogar zum Tod führen können.

Obwohl es sich bei Franks Buch um ein fiktives Werk handelt, konnten die Schülerinnen und Schüler einen extremen Fall des Mobbings nachvollziehen und merkten, wie stark ein Lebensweg von den Mitschülern und Mitschülerinnen beeinflusst wird. Frau Frank zeigte anschließend prominente Beispiele, die in ihrer Kindheit und Jugendzeit Opfer von Mobbingattacken wurden. Viele nachdenkliche Gesichter verließen die Lesung.
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Die zweite Lesung war für die Schülerinnen und Schüler weitaus fröhlicher. Hier stellte Frau Frank ihr Buch „Enno Anders“ vor. Enno ist ein normaler Junge – oder doch nicht? Immer wieder wird an Enno herumgenörgelt, meistens kommt er damit aber gut zurecht. Seine Welt sieht anders aus als die seiner Mitmenschen. Er ist verträumt und glaubt als Außerirdischer auf die Erde gekommen zu sein bzw. sieht sich so in seiner Fantasie. Immer wieder verzettelt er sich bei Aufgaben oder hört Dinge viel genauer als andere. Vielleicht ist er dadurch etwas anders als andere, dies ist aber für ihn normal.
Dabei erwähnte Frau Frank, dass in diesem Buch persönliche Situationen mit einfließen. Auch ihr Sohn sei manchmal verträumt und lebe „in einer anderen Welt“ und auch sie habe mit ihm bereits witzige Situationen erlebt.
Nach dem Lesen von verschiedenen Kapiteln beantwortete Frau Frank noch viele neugierige Fragen unserer Schülerinnen und Schüler und unterschrieb zahlreiche Autogrammkarten.

Die Lesung war nach zwei Jahren die zweite Lesung an unserer Schule. Auch zukünftig freuen wir uns, Frau Frank und weitere Autorinnen und Autoren einzuladen, um unseren Schülerinnen und Schülern Literatur, schriftstellerische Arbeit und auch den Entstehungsprozess von Büchern näherzubringen.

Wir freuen uns bereits auf eine weitere Lesung, die am 3. Juli 2019 bei uns stattfinden wird: An diesem Tag wird der Autor Dirk Reinhardt der Jahrgangstufe 9 sein Buch „Edelweißpiraten“ vorstellen.

 


 

„Ik verstehe toi – Gemeinsam in Aktion!“ …

Sprachenfest 2…unter diesem Motto fand am Dienstag, den 21. Mai 2019, in Mulartshütte das diesjährige euregionale Sprachenfest statt. Mit Regenschirm und guter Laune starteten wir als Gruppe von fünf Schülerinnen und Schüler aus dem WP Kurs Französisch des Jahrgangs 6 am Dienstagmorgen in Richtung Aachen. Dabei begleitete uns Frau Overath.

Am Familien- und Jugendhof Auenland angekommen, erwarteten uns bereits Vertreter der Region Aachen Zweckverband und der Taalunie. Nach einem kräftigenden Frühstück und einer Begrüßung der rund 200 Schülerinnen und Schüler, wurden wir durch Symbole auf unseren T-Shirts in verschiedensprachige Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bestand aus einer Lehrperson und acht Kindern, die entweder Deutsch, Französisch oder Niederländisch sprachen.Sprachenfest 1

Auch wenn nicht jeder von uns alle Sprachen verstehen und sprechen konnte, bot der Tag viele Gelegenheiten sich kennenzulernen. Gemeinsam liefen wir einen Parcours ab, der aus verschiedenen Spielstationen bestand. An jeder dieser Stationen galt es, im Team Aufgaben zu bewältigen. Dies war oft gar nicht so einfach; da die Aufgaben an den Stationen auf Deutsch waren, mussten wir diese zunächst für unsere Teammitglieder aus den Nachbarländern übersetzen.

Nur mit vereinten Kräften war es möglich die Aufgaben zu erledigen. Das schweißt zusammen! Leider musste das Sprachenfest bereits am Nachmittag frühzeitig abgebrochen werden, da es immer wieder heftig regnete, wodurch die Spielgeräte nass und gefährlich wurden. Aber auch das konnte uns den Spaß nicht verderben.

Nach einem warmen Mittagessen wurden alle Teilnehmer geehrt, bevor sie den Heimweg antraten. Einige von uns haben über den Tag hinweg bereits Freundschaften mit unseren Teammitgliedern geschlossen, Handynummern ausgetauscht und werden sicher mit unseren Nachbarn der Euregio in Kontakt bleiben.

In diesem Sinne sagen wir „Tot ziens!“ und „A bientôt“ beim nächsten euregionalen Sprachenfest.

 


 

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28.08.19

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