Die Schulmail Nr. 8 des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen zum Corona-Virus vom Abend des 20. März beinhaltet nachstehende und geänderte Regelung zur Not-Betreuung, über die auch Bildungsministerin Gebauer in einem Elternbrief vom 27.03.2020 informiert:

„… Ab dem 23.März 2020 wird die bestehende Regelung erweitert: Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

Ebenfalls ab dem 23. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 wird ebenfalls der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet. Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung. …“

Sollten Sie als Eltern/Erziehungsberechtigte eine Notbetreuung für einen oder mehrere der aufgeführten Tage für Ihr Kind des 5. oder 6. Jahrgangs benötigen und keine andere als eine schulische Regelung nutzen können, dann teilen Sie uns das zur notwendigen Planung doch bis spätestens Mittwoch, 25.03.2020 10:00 Uhr telefonisch unter 02443-3101130 innerhalb der Büroöffnungszeiten mit Angabe der Gründe mit. Außerdem benötigen wir das ausgefüllte unter dem unten angegebenem Link auszudruckende Formular.

Das Wichtigste zur Notbetreuung auf einen Blick:

  • Die Notbetreuung ist nur für Schülerinnen und Schüler bis zur Jahrgangstufe 6 geöffnet, deren Eltern in Bereichen sog. „kritischen Infrastruktur“ arbeiten.
  • Es sollen maximal 5 Kinder in ausreichend großen Räumen zusammen betreut werden
  • Die Schulen und die Lehrkräfte müssen sich darauf verlassen können, dass Kinder in der Notbetreuung ansonsten nur innerfamiliäre soziale Kontakte haben und von den Eltern mit großer Achtsamkeit von allen Infektionsherden ferngehalten werden.
  • Das Betreuungspersonal sollte keine Symptome einer Atemwegs-Infektion aufweisen und zudem nicht bestimmte Vorerkrankungen haben. Ferner sollte das Betreuungspersonal nicht älter als 60 Jahre sein.
  • Auch die betreuten Kinder sollten keine Symptome einer Atemwegs-Infektion aufweisen und zudem im häuslich-familiären Umfeld keine Infektionen haben (z.B. Magen-Darm-Infektionen).
  • Kinder sollten auf Symptome täglich überprüft werden und ggf. nach Hause geschickt werden.
  • Die Kinder sollten zudem – wenn nicht bereits mit ihnen durch Elternhaus oder Schule eingeübt – die wichtigsten Hygieneregeln kennen (z.B. Hustenetikette, richtiges Händewaschen und Naseputzen). Auch mit der Toilettenhygiene sollten die Kinder vertraut sein.

UPDATE: Erweiterung der bestehenden Regelungen zum 27.04.2020

a) Alleinerziehende Elternteile

Alleinerziehende Elternteile, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich aufgrund einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, haben ab dem 27. April 2020 Anspruch auf die Teilnahme ihres Kindes an der Notbetreuung, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann. Dies gilt für jede Erwerbstätigkeit des alleinerziehenden Elternteils, unabhängig von der Auflistung der Tätigkeitsfelder, die sich aus der Anlage der CoronaBetrVO ergeben.

b) Notbetreuung an Wochenenden und Feiertagen

Mit der SchulMail Nr. 8 wurde darüber  informiert, dass eine Wochenendbetreuung nur bis einschließlich 19. April 2020 erfolgt. Folglich findet sie ab sofort nicht länger statt. An Feiertagen findet ebenfalls keine Notbetreuung statt.

Ich möchte Sie herzlich bitten, mit diesen Regelungen bewusst und verantwortungsvoll umzugehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dagmar Wertenbruch

Antrag auf Betreuung eines Kindes: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehrend-des-Ruhens-des-Unterrichts.pdf

Ihre wichtigsten Fragen zur Notbetreuung werden hier beantwortet.